News

2:4 – Nächster Rückschlag für den VfB

19. FEBRUAR 2012

Das Spiel: Hannover 96 – VfB Stuttgart 4:2 (2:0). Das Auf und Ab beim VfB geht weiter. Nach dem 5:0 gegen Hertha BSC Berlin gab es in Hannover wieder einen Rückschlag, weil die Roten durch drei Standardsituationen mit 0:3 in Rückstand gerieten. Da half es auch nichts mehr, dass sie nie aufgaben, nach einem weiteren Gegentreffer zum 0:4 Moral zeigten und noch zwei Tore erzielten. „Auch wenn es sich blöd anhört, wir haben heute einiges richtig gemacht“, sagte Manager Fredi Bobic. Torhüter Sven Ullreich fand dagegen, „dass wir heute keinen Punkt verdient haben“.
 
Die Tore: 1:0 Haggui (25.), 2:0 Diouf (32.), 3:0 Pander (46.), 4:0 Stindl (73.), 4:1 Harnik (75.), 4:2 Okazaki (79.).
 
Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Bis zum 0:1 waren wir sehr gut im Spiel, und auch nach dem Rückstand hatten wir zwei große Torchancen. Bei den Standards haben wir mehr als unglücklich agiert. Am Anfang der Saison waren wir noch das beste Team bei Standards, sowohl offensiv wie auch defensiv. Jetzt haben wir bei jedem Eckball große Probleme. Gut war, dass die Mannschaft nie aufgegeben hat.“
 
Timos Arbeitstag: Timo befindet sich nach seiner Verletzung im Aufbautraining.

VfB will gegen Hannover nachlegen

17. FEBRUAR 2012

Das Spiel: Hannover 96 – VfB Stuttgart (Sonntag, 17:30 Uhr)

Die Lage:
Nach dem 5:0-Sieg gegen Hertha BSC Berlin will der VfB am Sonntag in Hannover nachlegen und einen echten Aufwärtstrend einleiten. Es ist ein Duell auf Augenhöhe, zumindest was die Tabellensituation angeht: Die Niedersachsen belegen Platz sieben (31 Punkte), der VfB liegt auf Rang neun (26 Punkte). Gelingt den Stuttgartern ein Dreier, könnten sie langsam wieder in Richtung der oberen Tabellenregion schielen. Manager Fredi Bobic nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Der Sieg gegen Berlin war sehr wichtig, aber wir schauen nur aufs nächste Spiel. Es liegt an uns, ob wir uns nach oben orientieren können.“

Timos Perspektive: Timo steht nach seiner Verletzung wieder auf dem Trainingsplatz. Noch absolviert er ein individuelles Programm, nächste Woche möchte er aber ins Mannschaftstraining einsteigen.

Der Gegner: Hannover 96 überrascht auch in der laufenden Saison – denn kaum jemand hat damit gerechnet, dass die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka die guten Leistungen der vergangenen Spielzeit bestätigen kann. Doch in der Liga ist Hannover seit acht Spielen ungeschlagen, liegt mit 31 Punkten auf Rang sieben. Und auch in der Europa League sind die Niedersachsen noch vertreten. Am Donnerstag schlugen sie den FC Brügge mit 2:1 und haben gute Chancen, ins Achtelfinale einzuziehen. Trotz dieser Zwischenbilanz warnt Coach Slomka vor zu viel Euphorie.

VfB beendet Negativserie mit Tor-Gala

11. FEBRUAR 2012

Das Spiel: VfB Stuttgart - Hertha BSC 5:0 (4:0). Mit einem Schützenfest hat der VfB die langen Wochen ohne Sieg beendet. Vor allem Mitte der ersten Hälfte spielten die Roten völlig losgelöst und konnten damit ihre Fans für so manch enttäuschendes Resultat der letzten Wochen ein wenig versöhnen.

Die Tore: 1:0 Ibisevic (24.), 2:0 Harnik (28.), 3:0 Okazaki (32.), 4:0 Harnik (41.), 5:0 Harnik (58.).

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Ottl (Hertha/30.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: "Es ist gut, dass wir den Zuschauern etwas zurückgeben konnten nach dem schlechten Auftritt am Mittwoch im Pokal."

Timos Arbeitstag: Timo ist nach seiner Verletzung noch nicht weit genug für einen Einsatz.

Zwei Teams, ein Ziel: Endlich ein Sieg

10. FEBRUAR 2012

Das Spiel: VfB Stuttgart – Hertha BSC Berlin (Samstag, 15:30 Uhr).

Die Lage: Der VfB Stuttgart befindet sich in einer schwierigen Phase: Seit sieben Liga-Spielen gab es keinen Sieg mehr. Und nun ist der VfB auch noch im DFB-Pokal gegen Bayern München ausgeschieden. Vor dem Spiel gegen Berlin ist der Druck nun groß. Um den Vorsprung von fünf Punkten auf den Relegationsplatz wieder zu vergrößern, müssen dringend positive Ergebnisse her. „Es geht darum, unsere Stärken wieder mehr zum Tragen zu bringen“, sagt Cheftrainer Bruno Labbadia, „auch wenn Hertha eine gewisse Qualität im Angriff hat, strotzen sie sicher nicht vor Selbstvertrauen. Daher gilt es umso mehr, unser Spiel durchzubringen, konsequent zu sein und ihre Offensive auszuschalten.“

Timos Perspektive: Timo muss wegen seiner Verletzung weiterhin zuschauen.

Der Gegner: Auch die Hertha ist am Mittwoch aus dem DFB-Pokal ausgeschieden – und das sehr unglücklich. In der Bundesliga läuft es ebenfalls nicht rund für die Berliner: Seit neun Spielen konnten sie nicht mehr gewinnen (vier Remis und fünf Niederlagen). Klar, dass auch die Hauptstädter einen Sieg herbeisehnen. „Wir lassen sehr wenig zu und erarbeiten uns Torchancen“, sagt Trainer Michal Skibbe und hofft: „Das wird belohnt werden.“

0:2 – VfB scheitert im Viertelfinale

08. FEBRUAR 2012

Das Spiel: VfB Stuttgart – Bayern München 0:2 (0:1). Der Traum vom Pokal-Finale in Berlin ist geplatzt. Im Viertelfinale war ein starker FC Bayern Endstation für die Roten. Der VfB bemühte sich zwar, war aber im Offensivbereich zu harmlos – und leistete sich defensiv Fehler, die ein Gegner von der Klasse der Münchner gnadenlos bestraft.

Die Tore: 0:1 Ribery (30.), 0:2 Gomez (46.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Uns hat nach knapp 20 Minuten der Mut verlassen, warum auch immer. Dann waren wir auch defensiv nicht mehr an den Gegenspielern dran und sind nur noch im Raum gestanden. Das ist gegen den FC Bayern zu wenig.“

Timos Arbeitstag: Timo konnte wegen seiner Verletzung auch gegen die Bayern nur zusehen, macht aber Fortschritte in der Reha. Er hat diese Woche mit dem Lauftraining begonnen.

Pokal: Labbadia wünscht sich Sieg gegen FCB

07. FEBRUAR 2012

Das Spiel: VfB Stuttgart – Bayern München (Mittwoch, 20:30 Uhr)

Die Lage: Nach vier Liga-Niederlagen in Folge, hat sich der VfB am vergangenen Wochenende ein 2:2 gegen Bayer Leverkusen erkämpft – und damit Selbstvertrauen getankt. Das kann das Team von Trainer Bruno Labbadia gut gebrauchen. Denn am Mittwoch kommt Rekordmeister Bayern München zum DFB-Pokal-Viertelfinale in die Mercedes-Benz-Arena. Labbadia sieht die Münchner in der Favoritenrolle, hofft aber dennoch, dass seine Jungs ihm pünktlich zu seinem 46. Geburtstag einen Sieg bescheren: „Ich will eine Runde weiterkommen und das Halbfinale erreichen“, sagt er, „neben Gesundheit ist ein Sieg gegen die Bayern sicherlich mein größter Wunsch zum Geburtstag.“

Timos Perspektive: Timo muss wegen seiner Bauchmuskel-Verletzung weiterhin passen und seinem Team die Daumen drücken. „Ich möchte so schnell wie möglich zurückkommen und arbeite jeden Tag dafür“, sagt er.

Der Gegner: Für seine Verhältnisse hat der FC Bayern München den Start in die Rückrunde verpatzt: Zuerst die Niederlage gegen Gladbach, dann der mühsame Sieg in Wolfsburg und schließlich am vergangenen Wochenende das 1:1 gegen den HSV – das den FCB auch die Tabellenspitze kostete. Bei den erfolgsverwöhnten Münchnern sorgt das für einige Unruhe. Ein Aus im Pokal gegen Stuttgart würde die Stimmung an der Isar noch stärker trüben. Doch Chef-Trainer Jupp Heynckes gibt sich entspannt und sagt: „Ruhe und Gelassenheit ist nun angesagt. Ich habe vollstes Vertrauen zu meiner Mannschaft.“

2:2 – Moral des VfB wird belohnt

04. FEBRUAR 2012

Das Spiel: Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart 2:2 (1:1). Niemals aufgeben. Unter diesem Motto hat sich der VfB in Leverkusen einen Last-Minute-Punkt erkämpft und seine Niederlagenserie gestoppt. 

Die Tore: 1:0 Kießling (11.), 1:1 Schieber (23.), 2:1 Rolfes (47.), 2:2 Harnik (89.).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Kadlec (Leverkusen/63.), Rote Karte für Molinaro (Stuttgart/90.)

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Die Elfmeterentscheidung gegen uns war sehr hart. Umso mehr muss man die Moral der Mannschaft ansprechen. Sie hat nie aufgegeben.“

Timos Arbeitstag: Timo konnte wegen seiner Verletzung nur zuschauen. 
 

Labbadia will Sieg erarbeiten

03. FEBRUAR 2012

Das Spiel: Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart (Samstag, 15:30 Uhr).

Die Lage: So richtig gelöst ist die Stimmung bei den Roten im Moment nicht. Zum Rückrundenstart setzte es zwei Niederlagen gegen Schalke (1:3) und Gladbach (0:3). Statt in Richtung Europapokal-Plätze muss der VfB nun wieder nach unten schauen – nur vier Punkte Vorsprung sind es noch zum Relegationsplatz. „Uns hat es zuletzt an Entschlossenheit gefehlt, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive“, sagt VfB-Coach Bruno Labbadia, „wir brauchen jetzt Erfolgserlebnisse. Aber Siege fliegen uns nicht zu, die müssen wir erarbeiten.“

Timos Perspektive:
Timo fällt wegen seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin aus. „Ich muss richtig hart für mein Comeback arbeiten“, sagt er, „und am Samstag fest die Daumen drücken.“

Der Gegner: Eigentlich steht Bayer Leverkusen ganz ordentlich da: Mit 30 Punkten belegt die Werkself aktuell Tabellenplatz sechs. Trainer Robin Dutt wollte mit seiner Mannschaft zwar noch höher hinaus doch ums Sportliche geht es in Leverkusen dieser Tage ohnehin nur am Rande. Im Fokus steht, mal wieder, Michael Ballack. Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser bezeichnete das „Projekt Ballack“ vergangene Woche als gescheitert. Sportdirektor Rudi Völler meldete sich am Donnerstag zu Wort und attackierte vor allem Ballacks Berater Michael Becker scharf. Die anstehende Partie gegen den VfB gerät in dem ganzen Trubel fast vollständig aus dem Fokus. Robin Dutt kann das nicht recht sein. Doch er nimmt es Theater locker und sagt: „Das ist halt einfach so, wenn man einen derart prominenten Spieler unter Vertrag hat.“

0:3 – Dem VfB fehlt die Durchschlagskraft

29. JANUAR 2012

Das Spiel: VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:1). Was hatte sich der VfB gegen das Spitzenteam aus Gladbach nicht alles vorgenommen. Aggressiv wollte die Mannschaft auftreten, mutig und offensiv. Doch nach dem 1:0 der Gäste gab es das gleich Bild wie so oft in dieser Saison: Der VfB hatte zwar viel Ballbesitz, aber zu wenig Ideen und kaum Durchschlagskraft. Und je länger das Spiel dauerte, desto öfter kamen die Gäste zu gefährlichen Kontern. Das 0.2 und das 0.3 waren die logische Konsequenz. Timo fällt weiterhin verletzt aus.

Die Tore: 0:1 Hanke (31.), 0:2 Reus (81.), 0:3 de Camargo (84.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir haben uns mit dem 0:1 nach einer Standardsituation selbst ein Problem geschaffen. Da waren wir nicht wach genug, das war auch in anderen Spielen schon ein Knackpunkt. Insgesamt fehlt uns die Leichtigkeit.“

VfB empfängt das Überraschungsteam der Saison

27. JANUAR 2012

Das Spiel: VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 17:30 Uhr).

Die Lage: Der Rückrundenauftakt verlief für den VfB Stuttgart nicht gerade nach Wunsch: Auf Schalke gab es eine 1:3-Niederlage. Beim Heimspiel am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach geht es für den VfB nun darum, den Anschluss an die oberen Plätze nicht ganz zu verlieren. Die Roten stehen nach 18 Spielen mit 22 Punkten nur auf Platz 10 und müssen achtgeben, nicht in die Abstiegszone abzurutschen. „Unabhängig vom Gegner müssen wir wieder kompakter stehen und die Räume, die sich uns bieten, besser nutzen“, betont Trainer Bruno Labbadia.

Timos Perspektive:
Timo fällt wegen des Muskelbündelrisses in der Bauchmuskulatur erneut aus. „Es ist wirklich frustrierend, dass ich schon wieder pausieren muss“, sagt er, „ich hasse es, nur zuschauen zu können.“ 

Der Gegner: Borussia Mönchengladbach ist die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison. Die Fohlen liegen mit 36 Punkten auf dem vierten Rang – nur einen Zähler hinter Bayern, Dortmund und Schalke. Zum Rückrundenstart besiegte das Team von Trainer Lucien Favre Bayern München mit 3:1. Nun sollen auch in Stuttgart drei Punkte her. Der letzte Borussen-Sieg in Stuttgart liegt jedoch fast 18 Jahre zurück. Nicht nur deshalb warnt Martin Stranzl vor seinem ehemaligen Club: „Wir wissen um die Gefährlichkeit der Stuttgarter: Sie sind gut in der Balleroberung und spielen schnell nach vorne.“

1:3 - Verletzter Timo sieht Start-Niederlage

21. JANUAR 2012

Das Spiel: Schalke 04 – VfB Stuttgart 1:3 (1:0). So hat man sich bei den Roten den Start ins neue Jahr nicht vorgestellt. Bereits nach drei Minuten gingen die Schalker in Führung. Ein Schock, von dem sich der VfB nicht mehr erholen sollte. Das Team von Trainer Bruno Labbadia hatte zwar viel Ballbesitz, aber so gut wie keine Durchschlagskraft und kaum eine Idee, die Defensive der Hausherren zu knacken. Alles in allem ein viel zu harmloser Auftritt.

Die Tore: 1:0 Matip (3.), 2:0 Papadopoulos (57.), 3:0 Draxler (80.), 3:1 Okazaki (87.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir hatte die Kontrolle und auch mehr Spielanteile. Aber Schalke konnte sich nach der frühen Führung aufs Kontern verlagern uns hatte letztlich dann einfaches Spiel.“

Timos Arbeitstag: Ganz bitter für Timo: Er hatte sich in der Vorbereitung eigentlich in die Startelf gekämpft– zog sich aber im Abschlusstraining einen Muskelfaserriss im Bauchbereich zu. „Das ist einfach nur bitter“, sagt Timo, „ich hatte mir so viel vorgenommen.“

Timo heiß auf Rückrundenstart

20. JANUAR 2012

Das Spiel: FC Schalke 04 – VfB Stuttgart (Samstag, 15:30 Uhr).

Die Lage: Die Bundesliga ist zurück aus der Winterpause! Und der VfB muss gleich auf Schalke ran. Das Team von Trainer Bruno Labbadia steht nach der Hinrunde auf Rang acht – und läuft Gefahr, die Europapokalplätze aus den Augen zu verlieren. Daher fordert Labbadia von seinen Spielern, dass sie sich auf ihre Stärken besinnen und sagt: „Wir müssen wieder ergebnisorientierter und geduldiger spielen. Wenn wir mit Tempo kommen und vor allem im Angriff wieder effektiver und genauer agieren, sind wir nur schwer zu schlagen.“

Timos Perspektive: Nachdem er in der Hinrunde nur selten von Beginn an zum Einsatz kam, hofft Timo von nun an auf mehr Gelegenheiten, um sich zu beweisen: „Ich hoffe, dass der Trainer mir die Chance gibt, gegen Schalke zu spielen. Dann werde ich alles dafür geben, diese Gelegenheit auch zu nutzen.“

Der Gegner: Der FC Schalke startet auf Platz drei in die zweite Saisonhälfte – punktgleich mit Dortmund (2. Platz) und nur drei Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern München. Vor Stuttgart haben die Knappen momentan 12 Punkte Vorsprung. Und wenn es nach Schalke-Manager Horst Heldt geht, soll dieser Abstand noch vergrößert werden. „Wir haben natürlich ganz klar das Ziel, den VfB im eigenen Stadion auf Abstand zu halten“, sagt er, „Stuttgart hat allerdings in der Hinrunde nicht zuletzt gegen uns bewiesen, dass sie sehr guten Fußball spielen können“.

2:1 – VfB im Viertelfinale gegen die Bayern

21. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Hamburger SV 2:1 (1:0). Zwei Mannschaften, die um jeden Zentimeter Boden kämpfen, viele Torchancen – und das bessere Ende für den VfB. So stellt man sich einen Pokalabend vor. Am Ende gaben in einer ausgeglichenen Partie zwei Faktoren den Ausschlag für den Sieg der Roten: das nötige Quäntchen Glück – und einen überragenden Torwart Sven Ulreich. Im Viertelfinale trifft der VfB am 7./8. Februar auf den FC Bayern

Die Tore: 1:0 Cacau (23.), 1:1 Kvist (54./Eigentor), 2:1 Cacau (62.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Nach diesem Pokalsieg kann man schon sagen, dass 2011 alles in allem ein gelungenes Jahr für uns war. Aber wir wissen auch, dass wir in Zukunft noch mehr die Ärmel hochkrempeln müssen.“

Timos Arbeitstag: Timo wurde in der 76. Minuten für Martin Harnik eingewechselt. Er ließ defensiv nichts mehr anbrennen, gewann seine Zweikämpfe und sorgte offensiv noch etwas für Entlastung.

Das sagt Timo: „Ein typisches Pokalspiel, das hin- und herging. Ich denke, dass die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind.“

DFB-Pokal: Bobic fordert Wille und Leidenschaft

20. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Hamburger SV (Mittwoch, 20:30 Uhr).

Die Lage: Im Achtelfinale des DFB-Pokals bekommt es der VfB am Mittwoch mit dem HSV zu tun. Nach den zuletzt durchwachsenen Leistungen in der Bundesliga – nur einen Sieg in acht Spielen – will sich Stuttgart mit einem Erfolg in die Winterpause verabschieden und ins Viertelfinale einziehen. „Es wäre eine Supersache, unter die letzten acht zu kommen“, sagt VfB-Sportdirektor Fredi Bobic und fordert vollen Einsatz von der Mannschaft: „Ich erwarte, dass die Spieler über die volle Spieldauer Willen, Leidenschaft und Engagement zeigen. Wir können nur gewinnen, wenn wir den größeren Willen als Hamburg zeigen.“

Timos Perspektive: Es war eine ungewohnte Situation für Timo: Zweimal musste er zuletzt in der Außenverteidigung aushelfen – und machte seine Sache sehr ordentlich. Da Cristian Molinaro wieder zur Verfügung steht, hofft Timo aber, im letzten Spiel des Jahres wieder in gewohnter Umgebung im offensiven Mittelfeld zum Einsatz zu kommen. „Wir wollen ins Viertelfinale“, sagt er, „ich hoffe, ich kann auf dem Platz etwas dazu beitragen.“

Der Gegner: Nach einem äußerst durchwachsenen Saisonstart hat der HSV mittlerweile 19 Punkte und überwintert außerhalb der Abstiegsränge auf Platz 13. Unter Trainer Thorsten Fink ist Hamburg in neun Pflichtspielen noch ungeschlagen – doch gegen Aufsteiger Augsburg reichte es am vergangenen Wochenende nur zu einem Remis (1:1). Genau wie der VfB hat auch der HSV vor, das Jahr mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Trainer Fink sieht sein Team zwar nicht auf Augenhöhe mit dem VfB, hofft aber dennoch auf einen Sieg: „Wir haben die Möglichkeit, da zu gewinnen und einen Schub fürs neue Jahr mitzunehmen.“

0:1 – VfB ohne die nötige Durchschlagskraft

17. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart 1:0 (0:0). Es war ein sehr umkämpftes, aber sicher kein schönes Spiel, das die Zuschauer in Wolfsburg zu sehen bekamen. Und eigentlich hätte es auch keinen Sieger verdient gehabt. Die Partie verlief ausgeglichen, beiden Mannschaften fehlte es in der Offensive an zündenden Ideen – aber am Ende hatte der VfB auch nicht das notwendige Glück. Damit überwintern die Roten mit 22 Punkten auf Rang sieben oder acht (wenn Hannover morgen in Kaiserslautern gewinnt).

Das Tor: 1:0 Polter (74.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir sind mehr als enttäuscht. Wir haben Wolfsburg zu Beginn viele Probleme bereitet. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel zwar gemacht, aber wenig Durchschlagskraft gehabt. Das ist sehr, sehr ärgerlich.“

Timos Arbeitstag: Eigentlich ist Timos Stammposition ja das linke, offensive Mittelfeld. Wegen der angespannten personellen Situation musste er dieses Mal aber erstmals in seiner Laufbahn als rechter Verteidiger ran. Er musste sich vor allem auf die Defensive Konzentrieren und hatte kaum Gelegenheit, seine offensiven Qualitäten einzusetzen. In der 86 Minute wurde er durch Georg Niedermeier ersetzt, der als kopfballstarker Spieler in die Spitze ging.

Das sagt Timo: „In der ersten halben Stunde haben wir das noch ganz gut gemacht, aber danach leider unsere Linie verloren. Das ist natürlich enttäuschend.“

Timo heiß auf nächsten Einsatz

16. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart (Samstag, 15:30 Uhr).

Die Lage: In der letzten Bundesliga-Partie der Hinrunde geht es für den VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg. Das Team von Trainer Bruno Labbadia hat sich in den letzten Wochen und Monaten zumeist ganz gut verkauft – jedoch auch einige Punkte liegen lassen. Nun will sich Stuttgart mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden. „Wir wollen unser letztes Bundesligaspiel in diesem Jahr natürlich erfolgreich bestreiten und trotz der Heimstärke der Wolfsburger drei Punkte einfahren“, sagt Labbadia, „dafür müssen wir in allen Bereichen eine Schippe drauflegen und konsequenter werden.“

Timos Perspektive: Timo musste lange warten. Doch vergangene Woche beim Spiel gegen den FC Bayern war es endlich so weit: Er spielte erstmals in der Saison 90 Minuten – und davon, wegen des Platzverweises von Cristian Molinaro, mehr als eine Stunde als linker bzw. rechter Verteidiger. Nach dem Spiel lobte Labbadia Timos Leistung, sodass er auf einen erneuten Einsatz auf der ungewohnten Position hoffen kann. Er sagt: „Ich spiele da, wo mich der Trainer braucht. Egal wo.“

Der Gegner: Angesichts der sportlichen Situation dürften Fans, Spieler und Verantwortliche in Wolfsburg alles andere als in vorweihnachtlicher Stimmung sein. Wie schon im vergangenen Jahr steht der VfL am 16. Spieltag auf Platz 14 – mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Am vergangenen Samstag setzte es eine 1:4-Schlappe gegen Bremen. VfL-Trainer Felix Magath hofft trotzdem auf Punkte und sagt: „Wir stehen vor einem wichtigen Spiel und wollen ein positives Erlebnis mit in die Winterpause nehmen.“ Ein Wiedersehen gibt es übrigens für den ehemaligen VfB-Spieler Christian Träsch, der erst diesen Sommer nach Wolfsburg wechselte.

1:2 – Tolle Moral wird nicht belohnt

11. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfB – FC Bayern 1:2 (1:1). Es war ein turbulentes Spiel, das die 60.000 Zuschauer zu sehen bekamen. Drei Tore, viele Chancen, ein Platzverweis für Cristian Molinaro – und ein aufopferungsvoll kämpfender VfB, der sich mit aller Macht gegen die Niederlage stemmte. Natürlich waren die Bayern in Überzahl die dominierende Mannschaft. Aber wie der VfB in der Schlussphase auf den Ausgleich drängte, verdient Respekt.

Die Tore: 1:0 Gentner (6.), 1:1 Gomez (13.), 1:2 Gomez (57.).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Molinaro wegen wiederholten Foulspiels (29./VfB).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Es ist sehr schade, dass die Mannschaft für den Mut, den sie hatte, nicht belohnt wurde. Nach dem Platzverweis mussten wir auf Defensive umschalten, was wir auch gut gemacht haben, denn wir haben wenige Torchancen zugelassen. Ab der 70. Minute sind wir dann volles Risiko gegangen. Schade, dass wir den Ausgleich nicht gemacht haben. Die Mannschaft hat heute aufopferungsvoll gekämpft."

Timos Arbeitstag: Timo hatte lange auf eine Chance in der Startelf gewartet in dieser Saison. Gegen die Bayern hat er sie nun eindrucksvoll genutzt – und das nicht zwingend auf seiner Stammposition. Er begann im linken Mittelfeld, musste aber schon nach 29 Minuten Cristian Molinaro nach dessen Platzverweis als linker Verteidiger ersetzen. Dort zeigte er eine blitzsaubere Leistung gegen Weltklassespieler Arjen Robben und konnte sogar in der Offensive Akzente setzen. In den letzten Minuten schließlich durfte er seine Qualitäten als rechter Verteidiger zeigen.

Das sagt Timo: „Wir müssen nicht diskutieren, dass die Bayern nach der Gelb-Roten Karte überlegen waren. Aber trotzdem haben wir bis zum Umfallen gekämpft. Deshalb ist es schade, dass es mit dem 2:2 nicht mehr geklappt hat.“

Labbadia will den FCB ärgern

09. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Bayern München (Sonntag, 17:30 Uhr).

Die Lage:
Nach den eher bescheidenen Leistungen des VfB in den beiden vergangenen Spielen (0:2 gegen Bremen, 2:2 gegen Köln) bekommt es das Team von Trainer Bruno Labbadia am Sonntag mit dem Tabellenführer aus München zu tun. Um den Anschluss an die internationalen Plätze nicht zu verlieren, muss Stuttgart punkten. Doch die Statistik spricht für den Rekordmeister: In 88 Bundesliga-Spielen ging München 51 Mal als Sieger vom Platz, der VfB nur 17 Mal. Trotzdem freut sich Labbadia auf den Süd-Gipfel: „Es ist immer eine reizvolle Aufgabe gegen den FC Bayern zu spielen“, sagt er, „wir müssen viel investieren und versuchen, den Gegner zu ärgern.“

Timos Perspektive: Timo hat sich von seiner leichten Zerrung gut erholt – und hofft auch für Sonntag wieder auf seinen Einsatz: „Es war schon enttäuschend, dass ich gegen Köln nicht dabei sein konnte. Aber jetzt bin ich umso heißer auf den Süd-Gipfel.“

Der Gegner: Es gibt kaum eine deutsche Fußball-Statistik, die der FC Bayern nicht anführt: Rekordmeister, Rekordsieger in DFB-Pokal, Ligapokal sowie Supercup und Platz eins in der ewigen Bundesliga-Tabelle. Am vergangenen Spieltag hat der FCB mit einem 4:1 gegen Bremen (und dank der Punkteteilung zwischen Gladbach und dem BVB) auch die Spitze in der aktuellen Tabelle zurückerobert. Mit einem Sieg gegen den VfB will München den Abstand auf die Verfolger nun vergrößern. Bayern-Spieler Thomas Müller erwartet einen Sieg und sagt: „Das wird kein einfaches Spiel für uns, aber wir müssen in Stuttgart erfolgreich sein, um die Tabellenspitze zu behaupten.“

2:2 – VfB gibt Sieg aus der Hand

03. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – 1. FC Köln 2:2 (2:1). Die VfB-Profis hatten den Sieg schon vor Augen – und verließen den Platz am Ende mit hängenden Köpfen. Denn nach einer guten ersten Halbzeit, konzentrierten sich die Roten nach der Pause nur noch darauf, das Ergebnis zu verwalten. Sie drängten nicht auf die Entscheidung und zogen sich immer weiter zurück. Das wurde zwei Minuten vor dem Abpfiff mit dem Ausgleichtreffer durch Lukas Podolski bestraft. Aber bei einem Blick auf die Statistik auch nicht weiter verwunderlich: Der VfB wartet nun schon seit 1996 auf einen Heimsieg gegen die Kölner.
 
Die Tore: 0:1 Podolski (15., Foulelfmeter), 1:1 Gentner (29.), 2:1 Gentner (36.),  2:2 Podolski (88.). 
 
Das sagt Trainer Bruno Labbadia: "Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Unser Manko heute war die Ausführung unserer Konter, von denen wir eine Vielzahl hatten. Aber wir haben sie einfach nicht sauber ausgespielt."
 
Timos Arbeitstag: Timo zog sich im Abschlusstraining eine Zerrung zu und musste leider pausieren.

Köln kommt – VfB will ersten Heimsieg seit 1996

02. DEZEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – 1. FC Köln (Samstag, 18:30 Uhr).

Die Lage: In den letzten fünf Liga-Spielen hat der VfB nur einen Sieg erringen können. Zuletzt gab es eine 0:2-Niederlage in Bremen. Nun trifft die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia in der Mercedes-Benz-Arena auf den 1. FC Köln. An diese Begegnungen haben die Stuttgarter keine allzu guten Erinnerungen: Der letzte Heimsieg gegen die Kölner liegt bereits 15 Jahre zurück. Labbadia erwartet auch diesmal keine leichte Aufgabe für sein Team: „Es wartet wieder viel Arbeit auf uns. Der FC ist gut organisiert, macht die Räume eng und lauert ständig auf gegnerische Ballverluste, um auf Konter zu spielen.“

Timos Perspektive: Nachdem Timo gegen Bremen seinen bisher längsten Einsatz in der laufenden Saison hatte (33 Minuten), hofft er gegen Köln auf eine weitere Steigerung und sagt: „Am schönsten wäre es natürlich, mal wieder in der Startelf zu stehen.“

Der Gegner: Der 1. FC Köln musste am vergangenen Spieltag im rheinischen Derby gegen Mönchengladbach eine 0:3-Niederlage einstecken. Auch ansonsten verläuft die Saison bei den Geißböcken nicht rund – mit Platz 11 steht Köln zwar ganz gut da, aber es geht ständig auf und ab. Stürmer Lukas Podolski ist dennoch zuversichtlich: „In Stuttgart haben wir die Punkte immer geholt, wenn es bei uns nicht so gut lief. Also sind die Voraussetzungen gut.“ Die Statistik gibt dem Nationalstürmer Recht: Insgesamt standen sich der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart in der Bundesliga bislang 80 Mal gegenüber. Die Bilanz spricht für den FC, denn er verließ den Platz 33 Mal als Sieger.

Timo auf Facebook

30. NOVEMBER 2011

Timo hat auch seine eigene Facebook-Seite. Einfach HIER klicken, Fan werden - und noch schneller und direkter erfahren, wenn sich bei Timo etwas tut.

0:2 – Verdiente Niederlage in Bremen

27. NOVEMBER 2011

Das Spiel: Werder Bremen – VfB Stuttgart 2:0 (0:0). Am Ende brachte es VfB-Torwart Sven Ulreich auf den Punkt: „Werder hat heute verdient gewonnen.“ Weil die Bremer vor allem in der ersten Halbzeit die wesentlich aktivere Mannschaft waren – und nach der Pause auch ihre Chancen nutzten. Der VfB hatte in den letzten 30 Minuten der Partie auch noch einige Möglichkeiten, konnte jedoch keine davon verwerten. Damit rutschen die Roten auf Rang sieben ab, haben aber nur einen Zähler Rückstand auf Rang sechs (Leverkusen), der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt.

Die Tore: 1:0 Hunt (57.), 2:0 Naldo (67.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir waren heute einfach nicht so konsequent wie in den vergangenen Wochen, da hat einfach etwas gefehlt.  Viele Spieler hatten leider nicht ihre Normalform.“

Timos Arbeitstag: Timo wurde nach 61 Minuten für Shinji Okazaki eingewechselt, um neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Wie gewohnt sorgte Timo auch für den einen oder anderen Überraschungsmoment, hatte aber Pech im Abschluss.

Das sagt Timo: „Das ist natürlich enttäuschend. Schade, dass wir unsere Chancen zum Anschlusstreffer nicht genutzt haben – sonst wäre es sicher noch mal spannend geworden. Aber insgesamt war es heute einfach etwas zu wenig.“

Labbadia verspricht Spannung gegen Bremen

25. NOVEMBER 2011

Das Spiel: SV Werder Bremen – VfB Stuttgart (Sonntag, 15:30 Uhr)

Die Lage: Nach dem mühsamen Sieg gegen Aufsteiger Augsburg, bekommt Stuttgart es am Sonntag mit dem Tabellennachbarn aus Bremen zu tun. Werder liegt mit 23 Punkten auf Platz fünf – und damit einen Rang und zwei Punkte vor dem VfB. Mit einem Sieg könnte Stuttgart also an Bremen vorbeiziehen. Trainer Bruno Labbadia ist zuversichtlich, dass dies seinem Team gelingt: „Wir kennen die Stärken von Werder, aber auch ihre Probleme. Diese wollen wir mit unseren Stärken ausnutzen. Es wird sicher ein spannendes Spiel.“ Personell hat der VfB-Coach nur wenige Sorgen: Fast der komplette Kader steht zur Verfügung. 

Timos Perspektive: Timo hofft auch gegen Bremen wieder zumindest auf seine Einwechslung und sagt: „Ich kann nur auf dem Platz beweisen, dass ich es gelernt habe.“

Der Gegner: Ähnlich wie der VfB, hatte Werder in der vergangenen Saison große Probleme und ist in der laufenden Spielzeit wieder oben mit dabei. Gegen Mönchengladbach setzte es zuletzt allerdings eine 0:5-Klatsche. Und das Team von Trainer Thomas Schaaf muss nicht nur diese Niederlage verdauen, sondern womöglich auch auf seinen Top-Torjäger Claudio Pizarro verzichten. Bremens Kapitän Clemens Fritz hofft dennoch, dass sein Team punkten kann: „Die Stuttgarter stehen zu Recht dort oben. Ich erwarte ein enges Spiel und hoffe auf das bessere Ende für uns.“

2:1 – Der VfB bleibt oben dran

20. NOVEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – FC Augsburg 2:1 (1:0). Es war das, was man einen Arbeitssieg nennt. Der VfB tat sich über weite Strecken gegen die defensiv gut organisierten Gäste schwer, kam aber dank einer Leistungssteigerung nach der Pause zum verdienten Sieg. Stürmer Pawel Pogrebnjak brachte es auf den Punkt: „Das war ein Kampfspiel. Umso wichtiger ist es, dass wir gewonnen haben." Der Lohn: Die Roten stehen mit nun 21 Punkten auf Rang sechs der Tabelle.

Die Tore: 1:0 Harnik (41.), 1:1 Werner (47.), 2:1 Harnik (51.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir haben einen brutalen Arbeitssieg gelandet, der uns sehr gut tut.“

Timos Arbeitstag: Timo kam in der 74. Minute für Pawel Pogrebnjak – und spielte in den 16 Minuten auf zwei unterschiedlichen Positionen: erst hinter den Spitzen, nach Cacaus Auswechslung dann als einziger Angreifer. Wie gewohnt gab er Gas und haute sich in jede Aktion rein. Im Vordergrund stand aber, den Sieg über die Zeit zu bringen. Ein Vorhaben, das gelang.

Das sagt Timo: „Das war heute eine ganz schwere Partie. Aber entscheidend ist, dass wir solche Spiele mittlerweile auch gewinnen.“

Premiere: VfB empfängt FC Augsburg

18. NOVEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – FC Augsburg (Sonntag, 15:30 Uhr).

Die Lage: Nach der Länderspielpause wird es am Sonntag in der Mercedes-Benz-Arena eine Bundesligapremiere geben: Der VfB Stuttgart empfängt den Erstliga-Neuling FC Augsburg. Für den VfB läuft die Saison nach wie vor gut. Aktueller Zwischenstand: 18 Punkte bedeuten Platz sieben. Trainer Bruno Labbadia erwartet, dass sein Team gegen den Tabellenletzten Augsburg  nachlegt: „Klar ist, dass wir der Favorit sind und dass wir natürlich das Spiel auch unbedingt gewinnen wollen.“

Timos Perspektive: Timo wird wohl zunächst auf den Bank Platz nehmen müssen, hofft aber auf eine Einwechslung. „Ich habe in den letzten Wochen ganz gezielt an meinen Schwächen gearbeitet“, sagt er, „und ich hatte drei Einsätze in Testspielen, das hat mir enorm gut getan.“

Der Gegner: Nach der knappen Niederlage gegen den FC Bayern München am vergangenen Spieltag, ist Augsburg mit acht Punkten immer noch Tabellenletzter. Für das Team von Trainer Jos Luhukay zählt jeder Punkt, um nicht schon in der Hinrunde den Anschluss zu verlieren. „Wie in jedem Spiel, wollen wir auch in Stuttgart wieder punkten“, sagt Luhukay deshalb, „die Konkurrenten müssen in Sichtweite bleiben. Dafür müssen wir was tun.“  Pech für den Coach: Er hat viele Verletzte zu beklagen und muss eine ganze Reihe wichtiger Spieler ersetzen.

1:3 - Bitterer Abend in Mainz

04. NOVEMBER 2011

Das Spiel: FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 3:1 (0:0). Es war ein Abend, der keinen der Beteiligten kalt ließ. Sehr emotional, mit vielen Zweikämpfen, vier Toren, zwei Platzverweisen – und einem besseren Ende für die Gastgeber, die nach neun sieglosen Spielen in Folge erstmals wieder gewinnen konnten. Dabei hatte der VfB die Partie lange Zeit im Griff und kam zum verdienten Führungstreffer. Dann aber kippte das Spiel, auch wegen eines umstrittenen Elfmeters zum 2:1 der Mainzer. "Aber wir dürfen die Schuld nicht beim Schiedsrichter suchen“, befand ein frustrierter VfB-Stürmer Cacau, "wir müssen uns an der eigenen Nase fassen.“

Die Tore: 0:1 Cacau (50.), 1:1 Ujah (53.), 2:1 Ivanschitz (60., Foulelfmeter), 3:1 Ujah (64.).

Besondere Vorkommnisse: Rot für Polanski (83./Mainz) wegen groben Foulspiels. Gelb-Rot für Maza (nach Spielende/VfB) wegen Meckerns.

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: "Diese Niederlage ist ärgerlich. Nach unserem 1:0 hatten wir die Mainzer eigentlich da, wo wir sie haben wollten. Es ist extrem schade, dass wir daraus nicht mehr gemacht haben.“

Timos Arbeitstag: Timo wurde in der 82. Minute eingewechselt und sollte noch mal für frischen Schwung sorgen. Das gelang ihm ganz gut. Pech hatte er kurz vor Schluss, als ein Foul im Strafraum nicht zum fälligen Elfmeter führte.

Das sagt Timo: "Das war ein Spiel mit vielen Emotionen, das wir nicht hätten verlieren müssen.“

Labbadia warnt vor Mainz

03. NOVEMBER 2011

Das Spiel: FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart (Freitag, 20:30 Uhr).

Die Lage: Für Stuttgart läuft es nach wie vor richtig gut. Zuletzt gab es einen Punkt gegen den Meister Borussia Dortmund. Damit ist der VfB seit vier Ligaspielen ungeschlagen und steht auf dem sechsten Tabellenplatz - das kann sich sehen lassen. Nun geht es ins Duell mit dem Tabellen-15. Trotz dieses niedrigen Tabellenplatzes warnt VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia vor den Mainzern: „Sie betreiben einen hohen Aufwand und haben viele Spielanteile. Sie sind in den letzten Wochen oft unter Wert geschlagen worden und ab und zu hat ihnen auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt.“

Timos Perspektive: Timo hat eine gute Trainingswoche absolviert und hofft auf einen Einsatz.

Der Gegner: Für FSV-Trainer Thomas Tuchel und sein Team ging es in den letzten zwei Jahren eigentlich nur bergauf: In ihrer ersten Bundesliga-Saison landeten sie auf Platz neun und in der vergangenen sogar auf Rang fünf. Doch nun haben sie seit neun Spieltagen keine Partiemehr gewonnen. Gegen den VfB soll der Wendepunkt kommen. die „Der VfB stellt eine sehr lauffreudige Mannschaft, die große Power in ihrem Spiel hat und sehr emotional agiert“, sagt Tuchel, „daher haben wir keine andere Alternative, als wieder an die absolute Leistungsgrenze zu gehen, um gegen die wuchtigen Stuttgarter zu bestehen."

1:1 – VfB punktet gegen den Meister

29. OKTOBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 1:1 (1:1). Gegen einen starken Meister hat sich der VfB einen Punkt erkämpft und den fünften Sieg in Folge für die Dortmunder verhindert. Die Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena sahen ein hochklassiges Spiel mit vielen packenden Szenen.

Die Tore: 1:0 Tasci (22.), 1:1 Piszczek (45.). 

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Es war ein unglaublich schönes Spiel für die Zuschauer, das keine Sekunde langweilig war. Als Mannschaft sind wir super aufgetreten, doch man hat immer wieder Dortmunds große Qualität gesehen. Wir haben uns reingebissen und auch richtig gut Fußball gespielt. Am Ende hatten wir noch etwas Glück, und müssen zufrieden sein, gegen eine Topmannschaft einen Punkt geholt zu haben.“

Timos Arbeitstag: Timo stand im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Das sagt Timo: „Das war ein verdientes Unentschieden.“
 

Meisterprüfung für den VfB

28. OKTOBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Borussia Dortmund (Samstag, 15:30 Uhr)

Die Lage: Es ist das Spitzenspiel des elften Spieltags. Der Tabellenfünfte VfB (17 Punkte) empfängt den Zweiten und amtierenden Meister Dortmund (19 Punkte). „Wir freuen uns extrem auf dieses Spiel“, sagt Trainer Bruno Labbadia, „mit Dortmund ist ein Topgegner zu Gast.“ Eine These, die er durch die Tabelle untermauert sieht: „Der Punktestand sagt eigentlich schon alles. Die Borussia liegt drei Zähler hinter München und ist für mich der Bayern-Jäger Nummer eins.“ Aber deshalb bricht bei den Verantwortlichen noch lange kein Angstschweiß aus. Sportdirektor Fredi Bobic sagt: „Wir können mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen.“

Der Gegner: Borussia Dortmund ist das Chamäleon dieser Saison. In der Champions League steht der BVB nach einem Punkt aus drei Spielen schon vor dem Aus – in der Liga dagegen läuft es richtig rund. Das bekamen zuletzt die bemitleidenswerten Kölner zu spüren, die mit 5:0 aus dem Stadion geschossen wurden. Für die Dortmunder war es bereits der vierte Liga-Sieg in Folge. „Wir wollen diese Serie ausbauen“, sagt Trainer Jürgen Klopp, „aber wir sind uns im Klaren, dass dies ein hartes Stück Arbeit wird. Der VfB ist richtig gut in die Saison gestartet.“

3:0 – VfB in der nächsten Pokalrunde

26. OKTOBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – FSV Frankfurt 3:0 (2:0). Die Zielsetzung war klar: Der VfB wollte gegen den Zweitligisten ohne zu zittern ins Pokal-Achtelfinale (20./21. Dezember) einziehen. Das ist ihm auch gelungen. Zwar ohne über 90 Minuten ein Feuerwerk abzubrennen -  aber auch ohne, ernsthaft in Gefahr zu kommen. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierten die Roten das Geschehen nach Belieben. Timo kam nicht zum Einsatz. 

Die Tore: 1:0 Hemlein (4.), 2:0 Cacau (38.), 3:0 Traore (89.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia:Wir haben von der ersten Minute an gemacht, was wir uns vorgenommen haben. In der ersten Hälfte war das Manko, dass wir das zweite Tor erst so spät erzielt haben.  Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Der Einzug ins Achtelfinale ist sehr wichtig für den Verein, aber auch für uns als Mannschaft.“

Einzug in die nächste Runde ist Pflicht

25. OKTOBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – FSV Frankfurt (DFB-Pokal, Mittwoch, 20:30)

Die Lage: Das Heimspiel in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den FSV Frankfurt ist wohl das, was man eine lösbare Aufgabe nennt. Auch wenn VfB-Trainer Bruno Labbadia seine Spieler erwartungsgemäß davor warnt, den Gegner zu unterschätzen: „Wir müssen 100 Prozent geben, um weiterzukommen. Der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga ist nicht mehr so groß. Auch dort wird guter Fußball gespielt.“ Wer für die Roten Fußball spielen wird, ist noch nicht sicher: Arthur Boka, Martin Harnik und Tamas Hajnal sind angeschlagen, ihr Einsatz ist ungewiss.

Der Gegner: Zwölf Spiele, elf Punkte, Platz zwölf. Der FSV Frankfurt ist sehr durchwachsen in die neue Saison gestartet. Und auch in der ersten Runde bekleckerte sich das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen nicht gerade mit Ruhm: Gegen Kickers Emden, den aktuell Drittletzten der Niedersachsenliga, mussten die Hessen in die Verlängerung. Erst dort brachen die Amateure ein, die Frankfurter siegten mit 5:1. Trotzdem ist Boysen alles andere als pessimistisch für das Spiel in Stuttgart: „Wir können in Stuttgart nur mit Frechheit etwas holen. Diese wollen wir an den Tag legen.“ Für zwei Profis wird das Gastspiel auch eine Reise in die eigene Vergangenheit: Sowohl Abwehrspieler Gledson als auch Mittelfeldspieler Wjatscheslaw Hleb standen schon beim VfB unter Vertrag.

2:2 – VfB erkämpft sich Punkt in Nürnberg

22. OKTOBER 2011

Das Spiel: 1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart 2:2 (1:0). Zu einem Sieg hat es nicht gereicht – aber zumindest ein Remis konnten sich die Roten beim 1. FC Nürnberg erkämpfen. Das Unentschieden geht auch dem Spielverlauf nach in Ordnung. Der VfB bleibt mit dem Punktgewinn im oberen Tabellendrittel.    
 
Die Tore: 1:0 Simons (9.), 1:1 Kuzmanovic (61./HE), 2:1 Wollscheid (70.), 2:2 Maza (84.).
 
Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir haben heute zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Hälfte war ich nicht zufrieden mit meinem Team. Da waren wir nicht voll da. In der zweiten Hälfte haben es dagegen sehr gut gemacht und Moral gezeigt.“
 
Timos Arbeitstag:
Timo hat seine Verletzung überstanden, war aber nicht im Kader. 
 
Das sagt Timo: -
 

Vorfreude auf das Süd-Derby

21. OKTOBER 2011

Das Spiel: 1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart (Samstag, 15:30 Uhr)

Die Lage: Beim VfB läuft es bisher äußerst gut in dieser Saison. Zwischenstand nach neun Spielen: 16 Punkte und Platz vier der Tabelle. Zuletzt konnten die Stuttgarter gegen Hoffenheim einen 2:0-Heimsieg landen. Gegen Nürnberg soll die bisher abgelieferte Leistung bestätigt werden. VfB-Trainer Bruno Labbadia hat ein klares Ziel vor Augen: „Wir haben in dieser Woche gut trainiert, von den letzten fünf Spielen haben wir vier Mal gewonnen. An diese guten Resultate wollen wir anknüpfen.“

Timos Perspektive:
Nach seiner Verletzung am Knöchel trainierte Timo die komplette vergangene Woche wieder mit der Mannschaft.  „Ich bin fit und voll einsetzbar“, sagt er, „ich hoffe, dass ich wieder auf den Platz stehen werde.“ 

Der Gegner: Am vergangenen Spieltag haben die Nürnberger etwas unglücklich gegen Wolfsburg verloren (1:2). Die Folge: nur noch Tabellenplatz 13. Dazu kommt, dass die Verletztenliste beim FCN länger wird. Stürmer Christian Eigler und Mittelfeldspieler Markus Feulner werden nicht dabei sein. Trotz allem wird das Team mit dem gebührenden Optimismus in das Heimspiel gehen. „Wir sind heiß auf dieses Südderby!“, so Cheftrainer Dieter Hecking.

2:0 – VfB klettert weiter nach oben

15. OKTOBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim 2:0 (0:0). Auch im siebten Bundesliga-Duell hat es Hoffenheim nicht geschafft, den VfB zu bezwingen. Im Gegenteil. Der VfB war vor allem in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft und gewann verdient. Es war bereits der vierte Sieg im fünften Spiel. Der Lohn: Die Roten klettern auf Platz vier der Tabelle. Deshalb ließ auch das Lob von Trainer Bruno Labbadia nicht lange auf sich warten:   „Meine Mannschaft hat ein Kompliment verdient.“

Die Tore: 1:0 Okazaki (48.), 2:0 Pogrebnjak (77.).
 
Das sagt Trainer Bruno Labbadia: "Meine Mannschaft war taktisch diszipliniert, sie ist von der ersten bis zur letzten Minute gut gestanden und hat laufend Akzente gesetzt. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben verdient gewonnen, weil wir klarer in den Offensivaktionen waren. Das ist ein guter Tag für uns."

Timos Arbeitstag: Timo musste passen, weil die Fleischwunde, die er sich unter der Woche im Training zugezogen hat, noch nicht gut genug verheilt war. 

Das sagt Timo: „Nur zusehen zu können ist noch immer nicht mein Ding. Aber ich freue mich natürlich riesig für die Mannschaft.“

Duell der (Tabellen-)Nachbarn

14. OKTOBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr).

Die Lage: Das Nachbarschaftsduell zwischen dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim geht in die siebte Runde. Und bisher hat der VfB klar die Nase vorn: Noch keines der sechs Bundesligaspiele gegen 1899 ging verloren. Diesmal ist die Partie besonders brisant. Denn nicht nur geografisch, auch in der Tabelle liegen die Teams ganz nah beieinander: Stuttgart (Platz 7) und Hoffenheim (Platz 8) trennt lediglich ein Tor. Beste Voraussetzungen für ein packendes Duell zwischen Schwaben und Baden.  VfB-Coach Bruno Labbadia erwartet einen Sieg seines VfB: „Wir haben richtungsweisende Wochen vor uns und wollen das nächste Heimspiel unbedingt gewinnen.“

Timos Perspektive: Timos Leidenszeit scheint kein Ende zu nehmen: Vergangene Woche hat er sich beim Training eine Risswunde am Knöchel zugezogen. Ob er am Samstag mit von der Partie sein wird, ist noch unklar. „Wir müssen abwarten, wie sich das bis Samstag entwickelt“, sagt Labbadia.

Der Gegner: Der neue Trainer Holger Stanislawski sorgt in Hoffenheim für frischen Wind. Mit seiner sympathischen und gradlinigen Art löst er unter Fans ebenso wie im Verein regelrecht Begeisterung aus. Am Samstag steht er aber einmal nicht im Mittelpunkt. Den nehmen die sieben Ex-VfB-Spieler in Reihen der TSG ein: Andreas Beck, Matthias Jaissle, Marvin Compper, Sebastian Rudy, Tobias Weis, Sven Schipplock und Boris Vukcevic. 1899-Kapitän Andi Beck über den VfB: „Unser Handwerk haben wir beim VfB gelernt, dafür sind wir dankbar, Aber den Durchbruch haben wir alle in Hoffenheim geschafft.“

Großes Fußball-Fest mit Timo in Memmingen

04. OKTOBER 2011

Dieses Mal eine etwas andere Meldung, in der es nicht um den VfB geht – sondern um einen Veranstaltungstipp. Am kommenden Sonntag, den 9. Oktober 2011, präsentiert Timo zusammen mit seiner Familie und seinem Heimatclub  BSC Memmingen in der Stadionhalle Memmingen ein außergewöhnliches Event: die erste Fußball-Olympiade.

Was es da von 11 bis 18 Uhr gibt? Alles, was das Herz von fußballbegeisterten Kids höher schlagen lässt. Unter anderem eine echte Premiere: Timo und seine Familie präsentieren ihren selbst entwickelten Fußball-Parcours. Gefragt sind Technik, Zielsicherheit, Schussstärke und Kreativität. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, unter allen Startern wird ein von Timo original signiertes Trikot verlost. Und für alle, die einfach nur eine Unterschrift von Timo haben wollen: Um 14.30 Uhr gibt es natürlich auch eine Autogrammstunde.

VfB holt drei wichtige Punkte

30. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: 1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart 0:2 (0:0). Erster Sieg auf dem Betzenberg seit über sieben Jahren, zwischenzeitlich Platz vier in der Tabelle: Für den VfB hat sich die Reise in die Pfalz gelohnt. Das Erfolgsrezept gegen die Roten Teufel: Diszipliniert in der Defensive und effektiv in der Chancenverwertung.
 
Die Tore: 0:1 Cacau (52.), 0:2 Boulahrouz (69.).
 
Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Das war heute keine einfache Partie. Wir haben zu viele Chancen und Standardsituationen zugelassen, und der FCK hat gut gearbeitet.“
 
Timos Arbeitstag: Timo kam in der 71. Minute in die Partie, war nach vorne sehr bemüht und nach hinten diszipliniert.
 
Das sagt Timo: „Wir haben heute zwar nicht unser bestes Spiel gemacht – aber wir haben unsere Möglichkeiten eiskalt genutzt.“

Vor Lautern-Spiel: Bei Timo wächst die Ungeduld

29. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: 1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr)

Die Lage: Für VfB-Coach Bruno Labbadia geht es am Freitag in die alte Heimat. Mit Lautern wurde der ehemalige Torjäger 1990 DFB-Pokal-Sieger und 1991 Deutscher Meister. Klar, dass die Partie für ihn nicht wie jede andere ist: „Ich habe tolle Erlebnisse und eine schöne Zeit in Kaiserslautern gehabt. Das bleibt unvergessen. Gegen Kaiserslautern zu spielen ist immer etwas Besonderes und ein kleines Highlight.“ Trotzdem will der Trainer natürlich gewinnen – zumal er weiß, wie wichtig die Partie für den VfB ist: Mit einem Sieg bleiben die Roten im oberen Drittel, bei einer Niederlage droht ein zweitstelliger Tabellenplatz.

Timos Perspektive: Timo wartet ungeduldig auf längere Einsätze: „Die Situation ist derzeit schwierig für mich. Nach Verletzung, Operation und Reha wächst die Ungeduld. Ich denke, dass ich weit genug bin für einen Einsatz in der Startelf.“

Der Gegner: Von Platz sieben im Vorjahr hat sich in Kaiserslautern niemand blenden lassen. Trainer Marco Kurz sagte schon zu Saisonbeginn, „dass es eine knallharte Spielzeit wird.“ Der Start der Roten Teufel gibt ihm Recht: Aus sieben Spielen holte sein Team nur fünf Punkte und steht damit auf Platz 15. Vor allem in der Offensive haben die Lauterer noch Probleme.

1:2 - Der VfB stellt sich selbst ein Bein

24. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Hamburger SV 1:2 (1:0). Der VfB hatte die große Chance mit einem Sieg gegen den bisherigen Tabellenletzten zumindest über Nacht auf Platz zwei zu stehen – und er hat sie fast schon leichtfertig verspielt. Nach einer starken Anfangsphase mit Führungstreffer und vielen Chancen gaben die Roten die Partie immer mehr aus der Hand. Die Folge: Die verunsicherten Hamburger wurden immer selbstbewusster und schafften am Ende nicht unverdient die Wende. So sah es auch Gästetrainer Rodolfo Esteban Cardoso: „Wir hatten zu Beginn zu viel Respekt und zu viele Ballverluste. Aber nach der Pause hat die Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt.“

Die Tore: 1:0 Harnik (18.), 1:1 Bruma (51.), 1:2 Tesche (67.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Das ist ein ärgerliche Niederlage an der wir aber selbst schuld sind. Wir haben gut angefangen und hatten auch unsere Chancen. Aber so nach 35 Minuten haben wir etwas nachgelassen und unsauber gespielt. Dadurch haben wir den HSV aufgebaut.“

Timos Arbeitstag: Timo kam nach 76 Minuten in die Partie und versuchte mit seinen Dribblings und seiner Kreativität für frischen Wind zu sorgen. Bei diesem Spielverlauf nicht die einfachste Aufgabe.

Das sagt Timo: „Eigentlich will ich heute gar nichts sagen. Ich bin einfach nur restlos bedient.“

HSV zu Gast in Suttgart: Labbadia fordert Sieg

22. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Hamburger SV (Freitag, 20.30 Uhr)

Die Lage: Der VfB Stuttgart hat den Fluch des schlechten Saisonstarts offenbar besiegt. Nach den Erfolgen gegen Hannover und Freiburg stehen die Roten mit insgesamt 10 Punkten auf Platz 6. Trotzdem warnt VfB-Coach Bruno Labbadia davor, seinen Ex-Club aus Hamburg zu unterschätzen: „Der HSV hat eine gute Mannschaft mit 18 aktuellen oder ehemaligen Nationalspielern. Vor allem in der Offensive verfügen sie über viel Qualität.“ Dennoch erwartet Labbadia einen Sieg seines VfB: „Wir wollen gewinnen, das Heft in die Hand nehmen, Druck ausüben und dominant auftreten. Dazu gehört Selbstvertrauen – und das haben wir uns durch unsere Siege erarbeitet.“

Timos Perspektive: Timos lange Leidenszeit ist endlich vorbei: In den letzten beiden Partien wurde er jeweils in der Schlussphase eingewechselt. Auch am Freitag wird er voraussichtlich zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. „Von Woche zu Woche komme ich besser in Form“, sagt er, „ich hoffe, dass ich auch gegen den HSV ran darf – vielleicht sogar etwas länger als zuletzt.“

Der Gegner: Der Begriff „Fehlstart“ ist noch zu harmlos, um die Lage beim Hamburger SV treffend zu beschreiben. Die Hanseaten sind Letzter und haben nach sechs Spielen gerade mal einen Punkt auf dem Konto. Chefcoach Michael Oenning wurde deshalb am Montag entlassen. Seinen Platz auf der Trainerbank wird vorerst der U-23-Coach des HSV einnehmen: Ex-Profi Rodolfo Esteban Cardoso. Der Trainerneuling weiß, dass er kurzfristig nur Details verändern kann. Trotzdem hofft er, Punkte aus Stuttgart mitzunehmen: „Es ist eine riesige Aufgabe für mich, meine Trainerlaufbahn beginnt erst. Aber es geht nicht um mich, sondern um den Verein und um Punkte. Und punkten wollen wir schon am Freitag. Dafür arbeiten wir.“

2:1 - VfB gewinnt heißes Derby

16. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: SC Freiburg - VfB Stuttgart 1:2 (0:1). Es war eine Partie, die so ziemlich alles bot, was man von einem Derby erwartet: eine tolle Atmosphäre, leidenschaftliche Zweikämpfe und Spannung bis zum Schluss. Mit einem am Ende verdienten Sieger. Der VfB zeigte die reifere Spielanlage und nutzte seine Chancen eiskalt. Die Freiburger dagegen fanden kaum ein Mittel gegen die gut organisierten Roten. Das war auch VfB-Torwart Sven Ulreich nicht entgangen, der seine Vorderleute lobte: „Wir lassen kaum Chancen zu und stehen sehr kompakt.“ Der Lohn für den VfB: zehn Punkte und zumindest für eine Nacht Platz drei.

Die Tore: 0:1 Harnik (32.), 0:2 Harnik (73.), 1:2 Cissé (85.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Das war kein einfaches Spiel. Wir sind zwar defensiv ordentlich gestanden, hatten aber Probleme im Spiel nach vorne. Da hatten wir zu viele Ballverluste. Aber es ist gut zu sehen, dass wir dann auch mal auf Ergebnis spielen können.“

Timos Arbeitstag: Timo kam zwar erst in der 79. Minute, sorgte aber noch mal für mächtig Betrieb. Mit seinen Dribblings sorgte er immer wieder für Entlastung – und mit den an ihn begangenen Fouls für wertvolle Zeit.

Das sagt Timo:
„Das war eine heiße Partie mit dem besseren Ende für uns. Derbysiege sind natürlich immer etwas Besonderes.“

Mit breiter Brust ins Derby

15. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: SC Freiburg – VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr)

Die Lage:
Das 3:0 gegen Hannover war nach den zwei Niederlagen gegen Leverkusen und Hertha BSC Berlin die richtige Reaktion – und führt dazu, dass die Roten mit viel Selbstvertrauens in Derby gehen. „Wir haben eine breite Brust“, sagt Trainer Bruno Labbadia, „und wir wollen da weitermachen, wo wir gegen Hannover aufgehört haben.“ Trotzdem warnt Manager Fredi Bobic vor zu viel Übermut: „Alles ist sehr eng beieinander. Kein Spiel in der Bundesliga ist mehr vorhersehbar. Man muss immer Vollgas geben und ans Limit gehen.“

Timos Perspektive: Endlich. Nach langem Warten hatte Timo im letzten Spiel gegen Hannover seine lang ersehnten Saison-Premiere - und das vor heimischen Publikum in der neuen Mercedes-Benz-Arena: „Es war eine Riesenfreude für mich wieder auf dem Platz zu stehen. So kann es weitergehen.“

Der Gegner: Weniger gut für das Selbstvertrauen der Freiburger war das 0:7 gegen den Tabelleführer Bayern München. Vor allem, wo doch die gleiche Startelf gegen Wolfsburg so stark gespielt und verdient mit 3:0 gewonnen hatte. Doch der ehemalige Stuttgarter Mittelfeldspieler Julian Schuster blickt nach vorne: „Wir sind es den Fans und dem Verein schuldig, dass wir die Niederlage schnell wieder vergessen machen. Wir wollen die Chance nutzen, um schnellstmöglich Wiedergutmachung zu betreiben.“

3:0 – Timo feiert sein Comeback

10. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: VfB – Hannover 96 3:0 (1:0). Hannover war bisher in dieser Saison noch ohne Pflichtspielniederlage – das hat sich heute Mittag geändert. Weil die Mannschaft auf einen VfB Stuttgart traf, der sehr diszipliniert und zielstrebig zur Sache ging. „Wir haben die richtigen Lösungen gefunden“, befand Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic. Das Ergebnis: Ein Spiel, in dem es eigentlich nie Zweifel am Sieger gab – und einen Gästetrainer Mirko Slomka, der voll des Lobes über den VfB war: „Wir wurden von einer tollen Mannschaft geschlagen.“

Die Tore:
1:0 Okazaki (9.), 2:0 Kuzmanovic (79.), 3:0 Tasci (86.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Nach den zwei Niederlagen zuletzt kam schon etwas Unruhe auf, aber davon darf man sich nicht anstecken lassen. Die Mannschaft hat heute sehr gut die Ordnung gehalten und sich endlich mal für ihren Aufwand belohnt.“

Timos Arbeitstag: Die lange Leidenszeit ist endlich zu Ende. Zum ersten Mal seit dem 9. April stand Timo nach seiner Bänder-Operation in einem Pflichtspiel wieder auf dem Platz. In der 78. Minute wurde er für Martin Harnik eingewechselt. Eine Minute später war er Ausgangspunkt für die 2:0-Vorentscheidung von Zdravko Kuzmanovic.

Das sagt Timo: „Ich bin sehr glücklich, dass ich endlich wieder auf dem Platz stehe, dazu noch ein 3:0 gegen Hannover. Ein perfekter Tag.“

VfB will die Mannschaft der Stunde stoppen

09. SEPTEMBER 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Lage: Nach vier Spielen steht der VfB mit vier Punkten auf Platz zwölf der Tabelle. Nach dem gelungenen Auftakt mussten die Roten in den letzten beiden Spielen zwei Niederlagen einstecken. Erschwerend kommt hinzu, dass in der letzten Woche viele Spieler aufgrund der Länderspiele gefehlt haben und nicht mittrainieren konnten. Und nun fällt auch noch Mamadou Bah aus, der sich beim Länderspiel mit Guinea verletzte (Mittelhandbruch). Doch Trainer Bruno Labbadia sagt: „Zu Hause müssen wir die Initiative ergreifen.“ Helfen soll dabei das Publikum: „Wir benötigen die Unterstützung unserer Fans.“

Timos Perspektive:
Timo trainiert nach seiner OP nun schon wieder seit ein paar Wochen mit der Mannschaft, im letzten Spiel gegen Hertha BSC stand er auch erstmals in dieser Saison im Kader. Auch gegen Hannover wird ihn Trainer Bruno Labbadia wohl erst einmal auf der Bank lassen. „Ich muss eben etwas Geduld haben“, sagt Timo, „aber der Trainer weiß: Wenn er mich braucht, bin ich parat.“

Der Gegner: In dieser Saison bisher als einziges Team ungeschlagen ist die Mannschaft von Mirko Slomka. Und das trotz Mehrfachbelastung. Denn in der Europa League hat Hannover gegen den FC Sevilla überraschend bereits die Gruppenphase erreicht. Die Niedersachsen sind also richtig gut drauf. Mittelfeldspieler Sergio Pinto weiß auch, warum das so ist: „Dass wir uns als Mannschaft richtig gut verstehen und auf und neben dem Platz eine echte Einheit sind, trägt erheblich zum Erfolg bei.“ Trotzdem warnt Trainer Mirko Slomka vor zu viel Euphorie – und vor dem kommenden Gegner: „Der VfB verdient das Prädikat Spitzenmannschaft.“ Das wollen sie gegen Hannover beweisen.

0:1 – Bittere Niederlage in der Hauptstadt

26. AUGUST 2011

Das Spiel: Hertha BSC Berlin – VfB Stuttgart 1:0 (0:0). So hatten sich die Roten das Gastspiel in der Hauptstadt nicht vorgestellt. Mit einem Sieg in Berlin wollten sie einen guten Saisonstart perfekt machen – nun stehen nach vier Spielen gerade mal vier Punkte zu Buche. Dabei hatte der VfB das Geschehen lange Zeit im Griff. Doch nach der Pause schlichen sich immer mehr Fehler ein. Einer davon wurde kurz vor Schluss bestraft. Sehr zum Ärger von Sportdirektor Fredi Bobic, der schimpfte: „Wir waren zu wenig konsequent.“ Timo war nach seiner Verletzung erstmals wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Das Tor: 1:0 Raffael (86.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Diese Niederlage ist enorm bitter. Wir hatten klar mehr Chancen als der Gegner, haben uns aber selbst um unseren Lohn gebracht. Das ist sehr, sehr schade."

Das sagt Timo: „Hier zu verlieren war absolut unnötig. Wir hatten das Spiel lange Zeit im Griff, konnten unsere Chancen aber leider nicht nutzen."

VfB zu Besuch bei Babbel in Berlin

25. AUGUST 2011

Das Spiel: Hertha BSC – VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr)

Die Lage: Für den VfB war in den ersten drei Spieltagen alles dabei: Erst ein Sieg, dann ein Unentschieden und zuletzt eine Niederlage gegen Bayer Leverkusen. Nach dem Gesetz der Serie wäre gegen die Hertha am Freitag wieder ein Sieg dran. Dagegen spricht jedoch die Statistik. Denn das 1:0 der vergangenen Saison war der einzige Sieg der Stuttgarter im Berliner Olympiastadion in neunzehn Jahren. Damit es nicht bei diesem einen Erfolg bleibt, will Trainer Bruno Labbadia in der Offensive variabler spielen. „Ich erwarte wieder ein sehr intensives und enges Spiel“, sagt er, „aber Berlin ist zu schlagen und das ist auch unser Ziel.“

Timos Perspektive: Timo will unbedingt zurück auf den Platz. Seine Ungeduld wird immer größer. „Ich weiß, dass der Trainer entscheidet“, sagt er, „aber jeder Fußballer will auf dem Platz stehen – und der Mannschaft im Spiel helfen.“

Der Gegner: Der Aufsteiger startete durchwachsen in die Bundesliga-Saison: eine Niederlage, zwei Unentschieden. Was die Berliner aber sicherlich noch mehr fuchst: Seit siebzehn Spieltagen gab es keinen Heimsieg mehr. Jetzt soll es gegen Stuttgart klappen. Für Hertha-Coach Markus Babbel wird im VfB nicht irgendein Gegner zu Besuch in Berlin sein. Sondern der Verein, mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde und bei dem er als Trainer debütierte. Für Babbel scheint das aber kein Problem zu sein: „In den 90 Minuten zählt das alles nicht. Da geht es für uns nur um die drei Punkte.“

0:1 - VfB verpasst den zweiten Heimsieg

20. AUGUST 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Bayer Leverkusen 0:1 (0:1). Der VfB hatte sich viel vorgenommen – aber vor allem in der ersten Hälfte konnte er nur wenig davon umsetzen. Leverkusen war die bessere Mannschaft und ging verdient in Führung. Nach der Pause hatten die Roten zwar mehr Spielanteile, aber ein großes Manko, wie auch Innenverteidiger Maza erkannte: „Es ist uns nicht gelungen, genügend Chancen herauszuspielen.“ Timo kam nicht zum Einsatz.

Das Tor: 0:1 Kießling (28.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Diese Niederlage ist ärgerlich, weil sie vermeidbar gewesen wäre. Wir haben kaum Chancen zugelassen. Und vor allem in der zweiten Hälfte hat man gemerkt, dass die Mannschaft unbedingt will. Wir hatten auch Feldvorteile, aber die klaren Torchancen haben leider gefehlt.“
 

Vizemeister zu Gast in der neuen Arena

18. AUGUST 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Lage: Nach dem fulminanten Saisonauftakt in der neuen Mercedes-Benz-Arena (3:0 gegen Schalke 04), konnten die Stuttgarter gegen Borussia Mönchengladbach auswärts immerhin einen Punkt holen. Der aktuelle Zwischenstand sieht also so aus: vier Zähler und Tabellenplatz drei. Nun kommt Vizemeister Leverkusen. „Bayer gehört ganz klar zur Elite der Liga“, sagt VfB-Coach Bruno Labbadia. Trotzdem hofft er, dass sein Team die Zuschauer ebenso begeistern kann wie beim Saison-Auftakt gegen Schalke: „Wir wollen dafür sorgen, dass der Funke wieder von uns auf die Zuschauer überspringt.“

Timos Perspektive: Beim Testspiel-Sieg gegen Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach am Dienstag stand Timo endlich wieder einmal auf dem Platz. Er spielte die 90 Minuten durch und traf zum zwischenzeitlichen 1:1. Ein Comeback nach Maß. Nun hofft Timo, dass es auch für Leverkusen reicht. „Ich bin fit, fühle mich sehr gut und bin komplett schmerzfrei“, sagt er, „ich denke, für die Bank würde es schon reichen. Ich möchte der Mannschaft unbedingt wieder auf dem Platz helfen. Aber natürlich entscheidet der Trainer, wann es soweit ist.“

Der Gegner: Anders als beim VfB verlief der Saisonstart für Leverkusen alles andere als optimal. Erst das Aus im Pokal gegen Zweit-Liga-Aufsteiger Dynamo Dresden (3:4). Dann eine 0:2-Schlappe zum Ligastart gegen Mainz 05 (0:2). Dazu kamen Unstimmigkeiten, ob nun Simon Rolfes oder Michael Ballack auf der Sechserposition spielen soll. Immerhin: Am vergangenen Spieltag hat der Vizemeister Werder Bremen 1:0 geschlagen. Trotzdem reicht es für Bayer momentan nur für Platz zwölf. Trainer Robin Dutt gibt sich entspannt und sagt: „Bei uns ist die Stimmung nach dem Sieg gegen Bremen natürlich gut.“ Nicht ganz so entspannt dürfte Bernd Leno ins Spiel gehen. Der talentierte Torhüter wurde erst vergangene Woche an Leverkusen ausgeliehen – ausgerechnet vom VfB Stuttgart.

1:1 – VfB mit gutem Auftritt in Gladbach

13. AUGUST 2011

Das Spiel: Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart 1:1 (0:0). Nach seinem tollen Saisonstart gegen Schalke (3:0) präsentierte sich der VfB auch in Mönchengladbach stark. Mit ein wenig Glück wäre sogar ein Sieg dringewesen. „Für eine Auswärtsmannschaft haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt“, resümierte VfB-Manager Fredi Bobic.

Die Tore: 1:0 Daems (FE/67.) 1:1 Cacau (71.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia:
„Ich denke, dass wir leichte Vorteile hatten. Das letzte Quäntchen Glück hat uns in der Vorwärtsbewegung leider gefehlt. Es war ein sehr intensives Spiel. Nach dem Elfmeter sind wir gut wieder zurückgekommen."

Timos Arbeitstag: Timo war zwar nach Gladbach mitgereist – stand aber noch nicht im Kader.

VfB will den nächsten Sieg

12. AUGUST 2011

Das Spiel: Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr)

Die Lage: Das 3:0 gegen Schalke 04 war für den VfB ein gelungener Saisonauftakt. Trotz Personalproblemen lief alles glatt. Gegen Mönchengladbach soll es so weitergehen. Der VfB will den nächsten Sieg. Trainer Bruno Labbadia bleibt aber vorsichtig: „Die Saison hat gerade erst begonnen. In Gladbach werden wir mindestens die Leistung bringen müssen, wie gegen Schalke, nur dann können wir dort auch gewinnen.“

Timos Perspektive:
Am Dienstag stand Timo gegen den SSV Reutlingen wieder 90 Minuten auf dem Platz. Endlich – nach Verletzung, OP und Reha.  „Die Ungeduld war groß”, sagt er. Und blickt dem bevorstehenden Spiel positiv entgegen: „Jetzt hoffe ich, dass es für das Gladbach-Spiel reicht.”.

Der Gegner:
Auch die Gladbacher sind erfolgreich in die Saison gestartet. Mit großem Kampfgeist schlugen sie den FC Bayern 1:0. Die letzte Saison war für die Fohlen ein ständiger Kampf um Punkte und den Klassenerhalt. Soweit  soll es dieses Mal nicht kommen. „Man darf nicht vergessen, dass wir die vergangene Spielzeit auf dem 16. Platz abgeschlossen haben. Jedes Spiel wird genauso schwierig wie das erste, wir werden um jeden Punkt kämpfen müssen“, sagt Borussia-Coach Lucien Favre.

Traumstart für den VfB

06. AUGUST 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – FC Schalke 04 3:0 (1:0). Diesen Tag hätte man im Voraus kaum besser planen können. Zum Saisonstart wurde die umgebaute Mercedes-Benz-Arena eingeweiht – und das mit einem 3:0-Sieg über Schalke 04. Viel schöner geht es nicht. Entscheidend für das klare Ergebnis war die konsequente Chancenauswertung der Roten. Der Lohn: zumindest vorübergehend Platz eins in der Tabelle. Ein schöner Anblick nach der harten vergangenen Saison.    

Die Tore: 1:0 Cacau (37.), 2:0 Harnik (56.), 3:0 Okazaki (89.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Das war heute ein besonderer Tag für Stuttgart: Ein neu eröffnetes Stadion und dann noch ein Sieg gegen so einen starken Gegner – super.“

Timos Arbeitstag: Timo ist nach seiner Verletzung auf dem Sprung zurück. Ein Einsatz gegen Schalke kam jedoch noch zu früh. 

Neues Stadion, neues Glück

05. AUGUST 2011

Das Spiel: VfB Stuttgart – FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Lage: Nach dem erfolgreich absolvierten Pokalspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (2:1) steht nun der Ligaauftakt gegen Schalke 04 bevor. Trotz einiger Ausfälle (Timo, Matthieu Delpierre, Johan Audel, Ermin Bicakcic, Julian Schieber und Georg Niedermeier) ist die Vorfreude groß. Das hat auch etwas mit den Umständen zu tun. Denn für viele Fans geht morgen ein Traum in Erfüllung: Endlich hat der VfB ein reines Fußballstadion, die neue Mercedes-Benz-Arena wird eingeweiht. Sehr zur Freude von Trainer Bruno Labbadia, der sagt: „Das Spiel gegen Schalke ist gleich ein Topspiel, ein Highlight zur Einweihung und bildet einen würdigen Rahmen für diesen Tag.“

Timos Perspektive: Timo trainiert zwar wieder mit der Mannschaft mit und macht große Fortschritte – ein Einsatz gegen Schalke kommt aber noch etwas zu früh. Sehr zu seinem Leidwesen: „Für mich ist es das Schlimmste, nur zusehen und nicht eingreifen zu können.“

Der Gegner: Auch beim FC Schalke geht es vor Saisonstart hoch her. Zwar ist es hier nicht die Verletztenrate die Sorgen bereitet, aber so ganz unbeschwert geht die Mannschaft nicht in die neue Saison. Peer Kluge und Mathias Schober haben sich öffentlich über ihr Reservisten-Dasein beschwert, Superstar Raul die Wahl in den Mannschaftsrat abgelehnt. Doch Mittelfeldspieler Lewis Holtby konzentriert sich nur auf das Wesentliche: „Wir wollen natürlich unbedingt mit drei Punkten starten. Es wird bestimmt ein brisantes Spiel bei der Stadioneröffnung der Stuttgarter. Zumal beide Teams in der Bundesliga einiges aus der Vorsaison wieder gut machen wollen.“

2:1 – VfB steht in der nächsten Runde

29. JULI 2011

Das Spiel: SV Wehen Wiesbaden – VfB 1:2 (1:1). Neuzugang William Kvist brachte die Partie kurz und bündig auf den Punkt: „Das war ein typisches Pokalspiel. Gut, dass wir weitergekommen sind.“ In 90 Minuten, die knapper verliefen, als es dem ersatzgeschwächten VfB recht war. Der Drittligist machte dem Favoriten das Leben schwer, am Ende setzten sich die Roten aber verdient durch. Nicht mit dabei: Timo, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder zu 100 Prozent fit ist.

Die Tore: 1:0 Bicakcic (5.), 1:1 Janjic (28., Foulelfmeter), 1:2 Kuzmanovic  (50.).

Das sagt Trainer Bruno Labbadia: „Wir wollten weiterkommen, das haben wir gegen einen starken Gegner geschafft. Wir hatten viele gute Spielzüge, darauf können wir aufbauen. Und ich bin auch froh, dass wir uns viele Chancen erspielt haben. Aber die müssen wir in Zukunft natürlich besser nutzen.“

VfB mit Sorgen zum Saisonauftakt

28. JULI 2011

Das Spiel: SV Wehen Wiesbaden - VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr, DFB-Pokal , 1. Runde)

Die Lage: Auch für einen Trainer ist so eine Sommervorbereitung nicht unbedingt das Schönste. Deshalb freut sich VfB-Coach Bruno Labbadia vor dem DFB-Pokalspiel bei Drittligist Wehen Wiesbaden: „Endlich geht es los.“ Der VfB ist Favorit, das Ziel ist klar. „Wir wollen weiterkommen“, sagt Mittelfeldspieler Tamas Hajnal. Ungünstig ist allerdings die lange Liste der fehlenden Spieler. Matthieu Delpierre, Georg Niedermeier, Julian Schieber, Serdar Tasci, Johan Audel , Shinji Okazaki und Timo sind verletzt, Khalid Boulahrouz gesperrt.

Timos Perspektive: Timo konnte zuletzt zwar schon teilweise mit der Mannschaft trainieren, ein Einsatz in Wiesbaden kommt aber noch zu früh.

Der Gegner: Während der VfB direkt aus der Vorbereitung kommt, haben die Wehener schon ihr erstes Punktspiel hinter sich. Am ersten Spieltag der dritten Liga bezwangen sie Werder Bremen II mit 2:1. Ein Start nach Maß für den Aufstiegsfavoriten, der den Sprung in Liga zwei in der vergangenen Saison nur um einen Zähler verpasste. Der Start gut, das Selbstvertrauen überragend. „Wir gehen natürlich rein, um die Partie zu gewinnen“, sagt Trainer Gino Lettieri, „sonst müssten wir ja gar nicht erst spielen.“ Der VfB sollte gewarnt sein.

„Ich liege voll im Fahrplan“

18. JULI 2011

Eine Woche lang bereitet sich der VfB in Längenfeld (Österreich) auf die neue Saison vor. Nach seiner Verletzung dabei, aber noch nicht richtig mittendrin: Timo. Im Interview spricht er über seine Fortschritte und die gewöhnungsbedürftigen Temperaturen.

Timo, ihr seid seit Freitag im Trainingslager in Österreich. Wie ist es denn so?
(Lacht.) Kalt.

Kalt? Wir haben Juli.
Das habe ich mir nach unserer Ankunft auch gedacht. Aber hier hat es 13 Grad und Regen. Gestern hat es in den Bergen sogar geschneit.

Es hat geschneit?
Hat es. Aber was soll’s? Wir sind ja nicht hier, um Urlaub zu machen, sondern um fit in die neue Saison zu gehen.

Wie fit bist Du denn nach Deiner Verletzung?
Es wird von Tag zu Tag besser. Heute habe ich sogar schon eine leichte Laufeinheit mit der Mannschaft bestritten. Ansonsten ziehe ich mein individuelles Trainingsprogramm durch.

Wann kannst Du denn wieder richtig einsteigen?
Das ist momentan schwer abzuschätzen, da will ich auch gar keine Prognose abgeben. Entscheidend ist, dass es von Tag zu Tag besser wird – und ich voll im Fahrplan liege.

Wie frustrierend ist es denn, bei den Spielen nur zusehen zu können?
Das ist schon sehr bitter. Wer mich kennt, weiß, wie ich leide, wenn ich nicht Fußball spielen kann. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich bin richtig heiß aufs Kicken.